Praxisnah lernen, beobachten und Erfahrungen sammeln: Beim NSKBV-Sparringstreffen in Oldenburg wurde erstmals der praktische Teil der Kampfrichterausbildung parallel zur Veranstaltung durchgeführt.

Unter der Leitung der NSKBV-Kampfrichterreferentin Ina Bieder konnten die angehenden Kampfrichterinnen und Kampfrichter direkt im Rahmen des Sparringstreffens praktische Erfahrungen sammeln. Insgesamt nahm der Kobra Kampfsport Peine e. V. allein mit zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Ausbildung teil.

Das neue Konzept verbindet zwei wichtige Bereiche miteinander: Während die Sportlerinnen und Sportler in den unterschiedlichen Kickbox-Disziplinen trainieren, erhalten die angehenden Kampfrichterinnen und Kampfrichter die Möglichkeit, reale Kampfsituationen zu beobachten und ihre Kenntnisse unmittelbar in der Praxis anzuwenden.

Dieses Konzept bietet sich geradezu an und ist eine Win-win-Situation – sowohl für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kampfrichterlehrgangs als auch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sparringstreffens“, erklärt Ina Bieder.

Durch die Vielzahl an Sparringspaarungen konnten die angehenden Kampfrichterinnen und Kampfrichter Erfahrungen in den Disziplinen Pointfighting, Leichtkontakt, Vollkontakt, K1 und Kick-Light sammeln. Dabei stand insbesondere das Erkennen und Bewerten unterschiedlicher Techniken und Kampfsituationen im Mittelpunkt.

Auch zukünftig soll die Kampfrichterausbildung dieses Konzept nutzen. Der theoretische Teil wird weiterhin als Online-Schulung angeboten, während die praktische Ausbildung jeweils parallel zu den NSKBV-Sparringstreffen stattfinden soll.

„Wir möchten die Kampfrichterausbildung möglichst praxisnah gestalten. Die Kombination mit unseren Sparringstreffen bietet dafür hervorragende Voraussetzungen“, so Eva-Maria Sündermann aus dem NSKBV-Präsidium.

Unterstützt wurde die Premiere durch Selman Öz, Eventverwalter des NSKBV und Präsidiumsmitglied für Leistungssport, der für die notwendige technische Ausstattung sorgte.

Der Termin wurde zudem genutzt, um erstmals ein Eventverwalter-Team aufzubauen. Damit soll die Organisation und technische Betreuung zukünftiger NSKBV-Veranstaltungen weiter professionalisiert und auf mehrere Schultern verteilt werden.

Mit der Verbindung von Sparring, Kampfrichterausbildung und Veranstaltungsorganisation setzt der NSKBV damit einen weiteren Schritt, um seine Strukturen im Breiten- und Leistungssport kontinuierlich weiterzuentwickeln.