Mit über zwölf angemeldeten Vereinen und rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist das erste Sparringstreffen in Oldenburg erfolgreich in das Sportjahr 2026 gestartet. Ausrichter der Veranstaltung war das jüngste Mitglied des Niedersächsischen Kick-Box Verbandes (NSKBV), der Martial Arts Dojo e.V.
Eröffnet wurde das Treffen von der Vizepräsidentin für Breitensport des NSKBV, Eva-Maria Sündermann, die die Bedeutung solcher vereinsübergreifenden Angebote für die sportliche Gemeinschaft hervorhob.
Im Anschluss leiteten die Gastreferenten Hardwig Tomic (Budo Nüttermoor) sowie René Beertema vom Budocentrum Chikara aus den Niederlanden ein technisch orientiertes Aufwärmprogramm. Danach hatten die Sportlerinnen und Sportler die Möglichkeit, nach eigenem Ermessen am „15 x 3 Minuten Sparring“ teilzunehmen.
Unabhängig von der jeweiligen Disziplin stand dabei vor allem der gemeinsame Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. So trainierten Athletinnen und Athleten aus dem Pointfighting, Leichtkontakt, Vollkontakt, K1 und Kick-Light gemeinsam in der Halle.
„Ein riesiger Spaß, der durchaus auch konditionell anspruchsvoll ist“, resümierte Dariush Ghalkhani vom Martial Arts Dojo e.V.
Das kostenlose Angebot des NSKBV richtet sich insbesondere an den Breitensport und soll die sportliche Freundschaft, die Vernetzung zwischen den Vereinen sowie den Austausch über Disziplingrenzen hinweg fördern.
Auch Alexander Hartmann, Präsident des NSKBV, betonte den Mehrwert der Veranstaltung:
„Durch das gemeinsame Training über Kickboxdisziplinen und Altersgrenzen hinweg wird nicht nur die sportliche Entwicklung unterstützt, sondern auch Fair Play und gegenseitiger Respekt – Aspekte, die im heutigen Sport immer wichtiger werden.“
Das zweite Sparringstreffen in Oldenburg ist bereits für den 16. August 2026 geplant.
Da Niedersachsen ein großflächiges Bundesland ist, denkt der Verband zudem über eine Ausweitung des Angebots nach. „Wir können uns vorstellen, auch im Großraum Hannover ein solches Sparringstreffen zu organisieren. Interessierte Vereine können sich gerne bei uns melden“, erklärte Eva-Maria Sündermann.
